KHD-Zug des Bezirkes Krems unterstützt bei Waldbrand in St. Egyden am Steinfeld

Nachdem am Mittwoch, dem 05.08.2026, bei St. Egyden am Steinfeld (Bezirk Neunkirchen) ein verheerender Waldbrand ausgebrochen war und die örtlichen Feuerwehren nach zwei Tagen ununterbrochenen Einsatz an ihre Belastungsgrenzen gelangt waren, wurde der Katastrophenhilfsdienst (KHD) des Bezirkes Krems zur Unterstützung alarmiert.
Auch Kräfte des Abschnittes Langenlois waren im KHD-Zug eingegliedert und machten sich bereits um 03:30 Uhr von einem gemeinsamen Treffpunkt in Grafenwörth in Richtung Neunkirchen auf den Weg. Nach der Einteilung der Kräfte übernahm der KHD-Zug seinen zugewiesenen Einsatzabschnitt in St. Egyden am Steinfeld.
Dort standen umfangreiche Nachlöscharbeiten im Mittelpunkt. Die Einsatzkräfte suchten das Gelände fußläufig nach verbliebenen Glutnestern ab. Ausgerüstet mit Schanzwerkzeugen und Löschrucksäcken arbeiteten sich die Trupps Meter für Meter durch das Waldgebiet. Zahlreiche Glutnester waren mit freiem Auge kaum zu erkennen und konnten erst mithilfe von Wärmebildkameras aufgespürt und gezielt abgelöscht werden.
Unterstützt wurden die Bodentrupps durch einen Hubschrauber des Bundesministerium für Inneres, der das Gebiet mit einer Wärmebildkamera überflog. Dabei wurden verbliebene Hitzequellen lokalisiert und markiert, sodass diese anschließend gezielt von den Einsatzkräften bekämpft werden konnten.
Die Arbeiten gestalteten sich aufgrund der schwierigen Bedingungen besonders anspruchsvoll. Vom Feuer geschädigte Bäume stellten durch ihre mangelnde Standfestigkeit ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar und konnten bereits bei geringen Windböen umstürzen. 
Gegen 16:00 Uhr war die Arbeit des Kremser KHD-Zuges getan und der Konvoi machte sich auf den Heimweg. Die Nachlöscharbeiten werden in den kommenden Tagen von weiteren Feuerwehren unterstützt und werden vermutlich noch etwas andauern.
Vom Abschnitt Langenlois war die Feuerwehr Langenlois mit dem Tanklöschfahrzeug mit 4000 Liter Löschwasser dabei.